Alanya Geschichte - Themen

Die Geschichte von Alanya von den Römern bis zu den Seldschuken.

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Alanya Geschichte

Die frühesten Berichte, aus denen die spätere Stadt Alanya hervorging, sind über das antike Korakesion und stammen aus der Mitte des 2. Jahrhunderts vor Christus. Allerdings wird der darin neu gegründeten Festung nur wenig Wohlwollen entgegengebracht. Die Schilderungen sprechen von einem Piratennest, welches von Diodotos „Tryphon“ (dem Wollüstigen) geführt wurde. Dieser ließ von dort seine Galeeren in die See stechen, um sowohl Handelschiffe als auch andere Küstenstädte zu plündern.

Pompeius und die Seeschlacht von Korakesion

Im Jahre 67 vor Christus machte diesem Schrecken der Feldherr Pompeius ein Ende, in der berühmten Seeschlacht von Korakesion. Die Schlacht kostete rund 10.000 Mann das Leben und an ihrem Ende wurde die Festung des Piratenführers zerstört. Die Stadt kam so unter die Herrschaft der Römer. Mark Anton (auch bekannt als Antonius) schenkte rund zwei Jahrzehnte später die Stadt mitsamt der Umgebung seiner geliebten Kleopatra. Diese nutzte Korakesion dazu, um das Holz für den Flottenbau nach Alexandria zu verschiffen. Bei dieser Aufgabe blieb für sie jedoch noch genügend Zeit, die sie damit verbrachte mit dem römischen Aristokraten zu turteln. Eigens dafür ließ sie, den Erzählungen nach, einen Stollen durch das Bergmassiv des Burgbergs anlegen, der zu einer kleinen, intimen Bucht führt, anlegen. Heute noch vorhanden und als „Kleopatra Pool“ bekannt. Die Bedeutung von Korakesion war jedoch in der gesamten römischen Zeit eher unwesentlich, im Gegensatz zu der westlich gelegenen Stadt Side.

Die Seldschuken

Erst im Jahr 1221 gelangte die Stadt in die Herrschaft der Seldschuken und erlangte dadurch eine große Bedeutung. Der Seldschukensultan Alaeddin Keykobat, der in Konya residierte, erlangte die Stadt durch seine Diplomatie und nannte sie Aladiye. Er erklärte die Stadt einerseits zu seinem Sommersitz und andererseits auch zum Kriegshafen. In den Jahren zwischen 1226 und 1231 legte er auf dem Vorgebirge eine Festung an und baute einen Marinestützpunkt immer weiter aus. Dieser Stützpunkt war für die Seemachtstellung der Seldschuken von entscheidender Bedeutung. Viele erhaltene und bedeutende Sehenswürdigkeiten stammen noch heute aus dieser Zeit. Durch die ungeschützte Lage zum Meer und der Kleinräumigkeit der Küstenebene, ließ derzeit jedoch eine wirtschaftliche Entfaltung im weiteren nicht zu. Und mit dem Ende der Seldschukenherrschaft geriet die Stadt zunächst einmal für lange Zeit in Vergessenheit.

Die Auswirkung des Tourismus

Dies änderte sich erst wieder mit dem zunehmenden Tourismus an der türkischen Reviera. Erst seit den 1950 er Jahren wächst Alanya über ihre, aus dem Mittelalter stammenden, Burgmauern hinaus. Seit dem befindet sich die Stadt Alanya in einem ständigen Wachstum und breitet sich sowohl westlich und östlich aus, als auch landeinwärts bis zu dem Berg Ak Dag, der insgesamt 2647 Meter hoch ist. Schon im Jahr 1965 wurde Alanya von den ersten deutschen Pauschaltouristen gebucht.
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